Von brüllenden Löwen und korinthischen Kapitellen – wie die Skizzen eines Zeichners den Hauptbahnhof prägten

Der 1871 fertiggestellte Zürcher Hauptbahnhof markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung des Verkehrswesens in der Schweiz. Unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner entstand ein Bauwerk, das technische Innovationen mit repräsentativer Architektur vereinte und die städtebauliche Entwicklung Zürichs prägte. Zusammen mit seinen qualitätvollen Erweiterungen aus dem 20. Jahrhundert ist der Hauptbahnhof ein hochkarätiges Baudenkmal. Deshalb werden auch die aktuellen Umbauten von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet. Jüngst ist das Skizzenbuch eines Zeichners aufgetaucht, der vor 160 Jahren für Wanner den Bauschmuck entwarf.

Wo einst Bahnarbeiter speisten und badeten

Zwischen Werkhallen, Backsteinfassaden und vergessenen Wohlfahrtsräumen erzählt das ehemalige Speisehaus der SBB-Hauptwerkstätten in Zürich-Altstetten von über hundert Jahren Arbeits-, Sozial- und Baugeschichte. Eine sorgfältige Sanierung macht diese Schichten nun wieder sichtbar.

Faszination Pfahlbauten – zwischen Fakten und Fantasie

Was wissen wir wirklich über das Leben in den prähistorischen Pfahlbauten? Und was ist vielleicht mehr Vorstellung als Wirklichkeit? Der Blogbeitrag geht der Faszination für die jungsteinzeitlichen Siedlungen am Zürichsee nach – zwischen Forschungsgeschichte, archäologischen Funden und der Macht der Bilder.

Die Burg Alt-Landenberg – ein Unternehmer gräbt aus

Die Burg Alt-Landenberg war einst Stammsitz eines einflussreichen Adelsgeschlechts. Dass ihre Baugeschichte vergleichsweise gut dokumentiert ist, ist unter anderem Jakob Wolfensberger zu verdanken. Nachdem Kauf der Burgruine im Jahr 1957 führte der geschichtsinteressierte Unternehmer aus Bauma auf dem Burghügel archäologische Ausgrabungen durch, um der Geschichte der Alt-Landenberg und ihrer Bewohner auf die Spur zu kommen.

«Man erkennt die Besonderheit dieses Hauses erst auf den zweiten Blick»

Das 1929 von der Architektin Lux Guyer erbaute Landhaus «Obere Schiedhalde» in Küsnacht war in die Jahre gekommen. Es stand lange leer und befand sich in einem vernachlässigten Zustand. Für Delia Christ und ihren Mann war es beim ersten Besuch trotzdem Liebe auf den ersten Blick. In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege haben sie das Haus von 2012 bis 2014 umfassend saniert. Heute schätzen sie den einzigartigen Charakter und den hohen Wohnwert, den dieses historische Objekt ihrer fünfköpfigen Familie bietet. Wir haben mit der Bauherrin und Bewohnerin Delia Christ gesprochen.