Die Treppe ist das Herzstück des fünfeckigen Erweiterungsbaus auf dem Schulareal Halden in Opfikon. David Vogt beschreibt die sie als «Kommunikationszentrale», die unterschiedlichste Wege zulässt und eine inspirierende Offenheit unter den Klassenzimmern schafft. Das sei ganz im Sinne der historischen Schulanlage aus den 1950er-Jahren von Architekt Oskar Bitterli. Für die feinfühlige Auseinandersetzung mit dem Bestand und das gelungene Weiterbauen daran wurden Guignard & Saner Architekten 2019 mit dem Architekturpreis des Kantons Zürich ausgezeichnet.

Hören Sie im Podcast von Robin Bretscher, wie sich wandelnde pädagogische Konzepte in unterschiedlichen Schulhaustypen manifestieren und was für Wege es gibt, denkmalgeschützte Anlagen wie das Halden in Opfikon fit zu machen für den Unterricht der Zukunft.

Podcast: Robin Bretscher.
Im Gespräch: Christina Jetzer, Schulleiterin; David Vogt, stellvertretender Kantonsbaumeister.
Musik: Blue Dot Sessions.

Denkmaltage 2020 Digital

Die Europäischen Tage des Denkmals 2020 finden am 12. und 13. September 2020 statt. Das diesjährige Thema ist «Weiterbauen». Zu diesem Anlass veröffentlicht die Abteilung Archäologie und Denkmalpflege des Kantons Zürich in loser Folge Videos, Podcasts und Blogbeiträge zum Thema Weiterbauen an Schulhäusern.

Live auf Instagram am 12. September 2020

Wir nehmen Sie mit auf einen Spaziergang durch die Kantonsschule Im Lee in Winterthur. Folgen Sie uns auf Instagram: @adzuerich

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Verfasst von:

Jeanine Ganz

Jeanine Ganz

Historikerin und Projektleiterin Denkmaltage 2020 beim Kanton Zürich.

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Kantonsschule Rychenberg: Betonbauten als Zeugen der Zürcher Schulgeschichte

In vier Kurzfilmen stellen zwei Mitarbeitende der kantonalen Denkmalpflege die Bauten der Kantonsschule Rychenberg in Winterthur vor. Sie erklären, wie rasant sich die Institution «Kantonsschule» nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte, wie ein Kunstwerk einen Schülerprotest auslöste und was die Bauten mit der Architektur von Le Corbusier gemeinsam haben.

«Man erkennt die Besonderheit dieses Hauses erst auf den zweiten Blick»

Das 1929 von der Architektin Lux Guyer erbaute Landhaus «Obere Schiedhalde» in Küsnacht war in die Jahre gekommen. Es stand lange leer und befand sich in einem vernachlässigten Zustand. Für Delia Christ und ihren Mann war es beim ersten Besuch trotzdem Liebe auf den ersten Blick. In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege haben sie das Haus von 2012 bis 2014 umfassend saniert. Heute schätzen sie den einzigartigen Charakter und den hohen Wohnwert, den dieses historische Objekt ihrer fünfköpfigen Familie bietet. Wir haben mit der Bauherrin und Bewohnerin Delia Christ gesprochen.