Ein UFO im Zürcher Unterland – Das Wohnhaus Schaad in Eglisau

Das 1929 errichtete Wohnhaus Schaad in Eglisau ist ein einzigartiges Werk von herausragender architektonischer Bedeutung im Zürcher Unterland. Durch seine Formsprache hebt es sich deutlich von den Bauten des mittelalterlichen Städtchens und den bäuerlich geprägten Dörfern der Umgebung ab. In seiner radikal modernen Architektursprache verkörpert es die Grundsätze des Neuen Bauens.

Von brüllenden Löwen und korinthischen Kapitellen – wie die Skizzen eines Zeichners den Hauptbahnhof prägten

Der 1871 fertiggestellte Zürcher Hauptbahnhof markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung des Verkehrswesens in der Schweiz. Unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner entstand ein Bauwerk, das technische Innovationen mit repräsentativer Architektur vereinte und die städtebauliche Entwicklung Zürichs prägte. Zusammen mit seinen qualitätvollen Erweiterungen aus dem 20. Jahrhundert ist der Hauptbahnhof ein hochkarätiges Baudenkmal. Deshalb werden auch die aktuellen Umbauten von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet. Jüngst ist das Skizzenbuch eines Zeichners aufgetaucht, der vor 160 Jahren für Wanner den Bauschmuck entwarf.

Wo einst Bahnarbeiter speisten und badeten

Zwischen Werkhallen, Backsteinfassaden und vergessenen Wohlfahrtsräumen erzählt das ehemalige Speisehaus der SBB-Hauptwerkstätten in Zürich-Altstetten von über hundert Jahren Arbeits-, Sozial- und Baugeschichte. Eine sorgfältige Sanierung macht diese Schichten nun wieder sichtbar.

Faszination Pfahlbauten – zwischen Fakten und Fantasie

Was wissen wir wirklich über das Leben in den prähistorischen Pfahlbauten? Und was ist vielleicht mehr Vorstellung als Wirklichkeit? Der Blogbeitrag geht der Faszination für die jungsteinzeitlichen Siedlungen am Zürichsee nach – zwischen Forschungsgeschichte, archäologischen Funden und der Macht der Bilder.

Die Burg Alt-Landenberg – ein Unternehmer gräbt aus

Die Burg Alt-Landenberg war einst Stammsitz eines einflussreichen Adelsgeschlechts. Dass ihre Baugeschichte vergleichsweise gut dokumentiert ist, ist unter anderem Jakob Wolfensberger zu verdanken. Nachdem Kauf der Burgruine im Jahr 1957 führte der geschichtsinteressierte Unternehmer aus Bauma auf dem Burghügel archäologische Ausgrabungen durch, um der Geschichte der Alt-Landenberg und ihrer Bewohner auf die Spur zu kommen.