Es war aufregend, neu und spannend – die erste Live-Führung der kantonalen Denkmalpflege. Im Fokus stand das aktuelle Umbauprojekt in der Kantonsschule Im Lee in Winterthur. Roger Strub, stellvertretender kantonaler Denkmalpfleger, gab Auskunft über das Thema Fenster. Ein Aspekt, mit welchem sich die Denkmalpflege immer wieder befasst. Das bauzeitliche Fenster, welches in der Kantonsschule Im Lee noch vorhanden ist, dient dabei als Vorlage für die neuen Fenster. Ernst Strebel, Architekt von Meletta Strebel Architekten, ist fasziniert von der Materialität des fast 100-jährigen Gebäudes.

Schauen Sie sich die Aufzeichnung der Live-Führung vom 12. September durch die Baustelle der Kantonsschule Im Lee an.

Bitte akzeptieren Sie die Marketing-Cookies um den Inhalt anschauen zu können.

Einstellungen ändern

Teilen:

Verfasst von:

Jeanine Ganz

Jeanine Ganz

Historikerin und Projektleiterin Denkmaltage 2020 beim Kanton Zürich.

P
Pit Borghi

sehr spannend und informativ die Führung durch die Kanti Im Lee. Als ehemaliger Schüler (Matura 1985) und später sogar kurze Zeit als Lehrer während der Studienzeit, hätte ich sehr gern noch viel mehr gesehen und wäre am liebsten dabei gewesen... Beim Gang durch die Gänge und Zimmer kamen ganz viele Erinnerungen auf und natürlich werde ich gespannt auf die Neueröffnung warten und dann gerne reinschauen! Bis dann hoffe ich noch viele Beiträge von Euch zu sehen! Weiter so, danke!

Schreiben Sie einen Kommentar:

Schreiben Sie einen Kommentar:

weitere Beiträge:

Von brüllenden Löwen und korinthischen Kapitellen – wie die Skizzen eines Zeichners den Hauptbahnhof prägten

Der 1871 fertiggestellte Zürcher Hauptbahnhof markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung des Verkehrswesens in der Schweiz. Unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner entstand ein Bauwerk, das technische Innovationen mit repräsentativer Architektur vereinte und die städtebauliche Entwicklung Zürichs prägte. Zusammen mit seinen qualitätvollen Erweiterungen aus dem 20. Jahrhundert ist der Hauptbahnhof ein hochkarätiges Baudenkmal. Deshalb werden auch die aktuellen Umbauten von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet. Jüngst ist das Skizzenbuch eines Zeichners aufgetaucht, der vor 160 Jahren für Wanner den Bauschmuck entwarf.

SBB Werkstadt Zürich

SBB Werkstadt Zürich: Mit der Bahn über die Vergangenheit in die Zukunft

Die ehemaligen SBB Hauptwerkstätten befinden sich in einem tiefgreifenden Transformations- und Umnutzungsprozess hin zur «Werkstadt Zürich» mit lokaler Produktion, urbanem Erholungsgebiet und Kulturort. In enger Zusammenarbeit von SBB und Kantonaler Denkmalpflege werden Vergangenheit und Zukunft des bedeutenden Industriedenkmals gesichert.