Podcast Folge 4: Die Zukunft der Zürcher Schulhäuser

In der letzen Folge des Podcasts «Weiterbauen» spricht Robin Bretscher mit dem Kantonsplaner Wilhelm Natrup über Raumplanung, Denkmalpflege und die Zukunft der Schulhäuser. Wie geht der Kanton Zürich mit dem vermeintlichen Widerspruch zwischen Erhaltung von Baudenkmälern und dem Weiterbauen im Bestand um?

Die Aufgabe ist keine einfache. Die Bevölkerung des Kantons Zürich wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Gleichzeitig soll die Landschaft nicht weiter verbaut werden. Will heissen: Gebaut wird vor allem im Bestand. Der Schlüssel zur nachhaltigen Verdichtung liegt in der sorgfältigen Auseinandersetzung mit den Qualitäten der bestehenden Bauten – und dem Weiterbauen daran.

Podcast: Robin Bretscher.
Im Gespräch: Wilhelm Natrup, Kantonsplaner und Chef des Amts für Raumentwicklung.
Musik: Blue Dot Sessions.
Bild: So soll die Militärkaserne Zürich nach dem Umbau zum Schulhaus aussehen. Visualisierung: Spillmann Echsle Architekten.

Teilen:

Schreiben Sie einen Kommentar:

weitere Beiträge:

Von brüllenden Löwen und korinthischen Kapitellen – wie die Skizzen eines Zeichners den Hauptbahnhof prägten

Der 1871 fertiggestellte Zürcher Hauptbahnhof markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung des Verkehrswesens in der Schweiz. Unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner entstand ein Bauwerk, das technische Innovationen mit repräsentativer Architektur vereinte und die städtebauliche Entwicklung Zürichs prägte. Zusammen mit seinen qualitätvollen Erweiterungen aus dem 20. Jahrhundert ist der Hauptbahnhof ein hochkarätiges Baudenkmal. Deshalb werden auch die aktuellen Umbauten von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet. Jüngst ist das Skizzenbuch eines Zeichners aufgetaucht, der vor 160 Jahren für Wanner den Bauschmuck entwarf.

«Meine Freunde fanden unisono: Du spinnst»

Das «Haus zur Lilie» in Herrliberg schaut auf eine ereignisreiche, rund 500-jährige Geschichte zurück. Als die heutigen Eigentümer es 2015 gekauft haben, war es in einem schlechten Zustand. Es galt im Dorf als «Schandfleck». Heute erstrahlt das markante Gebäude wieder und bietet Raum für vier Wohnungen mit einzigartigem Charakter. Wir haben mit Claudia Spalinger gesprochen, Immobilientreuhänderin, Geschäftsführerin und Inhaberin Spalinger & Partner Immobilien, die als Miteigentümerin und Projektleiterin viel Energie in dieses Haus investiert hat.