Podcast Folge 1: Wie entstand die Denkmalpflege?
Wir starten unsere vierteilige Podcastserie mit den Fragen: «Seit wann gibt es die Denkmalpflege und wo gingen die Kinder erstmals in die Schule?»
Wir starten unsere vierteilige Podcastserie mit den Fragen: «Seit wann gibt es die Denkmalpflege und wo gingen die Kinder erstmals in die Schule?»
Dass die Denkmalpflege nicht schon immer existierte, leuchtet ein. Aber welche Gedanken und Bewegungen brachten die Bevölkerung dazu, eine Institution wie die Denkmalpflege zu schaffen? Seit 1958 ist der Auftrag der Denkmalpflege im Kanton Zürich gesetzlich niedergeschrieben. Wie es dazu kam und ob vielleicht sogar das Römische Reich eine Rolle spielte, erfahrt ihr im Gespräch mit Roger Strub, stellvertretender Kantonaler Denkmalpfleger.
Ein weiterer Fokus unserer ersten Podcastfolge sind die Schulhäuser. Ein Objekttyp, der prädestiniert ist, um die architektonischen Zeitzeugnisse zu verdeutlichen. Seit über 150 Jahren prägen sie Städte und Dörfer mit ihren Gebäuden, aber auch mit ihrer Bedeutung für unsere Dorf- und Quartiergemeinschaften. Mit Verena Rothenbühler, freischaffende Historikerin, gehen wir den Anfängen der obligatorischen Schulpflicht auf den Grund und erfahren, weshalb gerade Schulhäuser für die Denkmalpflege einen hohen Stellenwert geniessen.
Podcast: Robin Bretscher.
Im Gespräch: Roger Strub, stellvertretender Kantonaler Denkmalpfleger und Verena Rothenbühler, freischaffende Historikerin.
Musik: Blue Dot Sessions.
Vielen Dank für diesen spannenden Beitrag. Aufgabe, Arbeitsweise und Ziele werden gut verständlich und gut nachvollziebar erklärt. Das Thema Schulhaus inklusive der Geschichte ist ein anschauliches Beispiel warum Bauten wichtige Zeugen unserer gemeinsamen Geschichte sein können. Ich freue mich auf kommende Beiträge.
Das «Haus zur Lilie» in Herrliberg schaut auf eine ereignisreiche, rund 500-jährige Geschichte zurück. Als die heutigen Eigentümer es 2015 gekauft haben, war es in einem schlechten Zustand. Es galt im Dorf als «Schandfleck». Heute erstrahlt das markante Gebäude wieder und bietet Raum für vier Wohnungen mit einzigartigem Charakter. Wir haben mit Claudia Spalinger gesprochen, Immobilientreuhänderin, Geschäftsführerin und Inhaberin Spalinger & Partner Immobilien, die als Miteigentümerin und Projektleiterin viel Energie in dieses Haus investiert hat.
Der 1871 fertiggestellte Zürcher Hauptbahnhof markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung des Verkehrswesens in der Schweiz. Unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner entstand ein Bauwerk, das technische Innovationen mit repräsentativer Architektur vereinte und die städtebauliche Entwicklung Zürichs prägte. Zusammen mit seinen qualitätvollen Erweiterungen aus dem 20. Jahrhundert ist der Hauptbahnhof ein hochkarätiges Baudenkmal. Deshalb werden auch die aktuellen Umbauten von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet. Jüngst ist das Skizzenbuch eines Zeichners aufgetaucht, der vor 160 Jahren für Wanner den Bauschmuck entwarf.
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